.

Prävention

 Der Mensch im Mittelpunkt ... Meerwasser

 

Prävention heißt Vorbeugen oder auch Vorsorgen...

 

Natürlich war und ist ärztliches Handeln immer auch von der Behandlung kranker Menschen geprägt. Dies wird so bleiben, auch wenn eine Krankenkasse sich tatsächlich in Gesundheitskasse umbenannt hat.

 

Forschung und Wissenschaft einerseits, uralte Prinzipien andererseits, geben uns aber die Möglichkeit, Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen, bzw. sie in einem sehr frühen Stadium so zu behandeln, dass sie nicht zum Ausbruch gelangen. Und wenn die Erkrankung doch schon ausgebrochen ist, kann die Verschlimmerung verhindert werden und durch Prävention selbst in diesem Stadium häufig Besserung geschaffen werden.

 

Neben der Betreuung von Menschen, deren Leiden nur noch gemildert werden kann, sehe ich daher die Prävention als eine meiner vornehmsten Aufgaben an.
Sie erspart Ihnen Leid und uns allen ein ausuferndes und nicht mehr bezahlbares Gesundheitssystem.

 

Sowohl die Innere Medizin als auch meine Tätigkeit als Hausarzt bieten hier die besten Möglichkeiten. Da unsere wissenschaftlich-technische Medizin aber leider für einige Probleme des Alltags keinen Lösungsansatz bietet und erst bei tatsächlich feststellbaren Organschäden einschreitet, bemühe ich mich, mir die Weisheiten anderer Systeme (TCM, Ayurveda, Manuelle Medizin) zunutze zu machen. Häufig finden sich nach neuen Erkenntnissen der Wissenschaft dann ganz erstaunliche Übereinstimmungen zwischen uralten und brandneuen Erkenntnissen.

 

 

Wie ist Prävention definiert? Engl. Garten

 

Einerseits gibt es da die Bestimmungen unserer Krankenkassen, die Sie bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) nachlesen können.

 

Hier geht es um Vermeidung von Krebserkrankungen und Kardiovaskulären Erkrankungen (Herzinfarkt und Schlaganfall) durch die Risikofaktoren Übergewicht, Diabetes mellitus, Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Diese Erkrankungen verursachen die meisten Erkrankungen und Todesfälle und auch die höchsten Kosten in unseren Statistiken, die Anzahl übergewichtiger Kinder mit Diabetes ist weltweit in steilem Ansteigen begriffen - eine soziale wie finanzielle Katastrophe rollt auf uns zu.

 

Neben den Vorsorgeprogrammen der Krankenkassen sind inzwischen modernere Formen der Labordiagnostik und auch technische Untersuchungen (wie zum Beispiel ergometrische Untersuchungen) möglich.

 

Gemeinsam ist vielen dieser Störungen, dass sie vermeidbar sind - ohne Tabletten!
Alles, was ein Arzt mittels modernen und segensreichen Medikamenten tun kann, ist (zumindest im Bereich der Herzkreislauferkrankungen) weniger wirksam als das, was Sie selbst für sich tun können.
Hier gehts immer wieder um die so genannten "life-style-changes", ein ziemlich aufgeblasener Begriff dafür, was man auch ganz einfach ausdrücken kann:

 

GrasDer Mensch ist, was er isst - und:
Nur wer sich bewegt, kann auch unbesorgt essen.

 

Selbstverständlich gibt es inzwischen sehr gute Daten aus umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, die diese einfachen Zusammenhänge bis hin zu den molekularen Grundlagen untersucht haben.

 

Meine Aufgabe ist es hier, immer wieder zu informieren und zu erklären, was wirklich wichtig und notwendig ist. Dies gilt insbesondere, da es an Informationen in den Medien und im Internet ja nicht mangelt. Die Güte dessen, was da zur Verfügung steht, ist allerdings sehr häufig nur als schrecklich zu bezeichnen. Sie können von mir eine unabhängige Beurteilung der Informationsquellen erwarten.
Ich kann Ihnen im Einzelfall meist auch immer wieder zeigen, dass gesundes Leben NICHT Genussverzicht und Askese bedeutet, dass gutes und gesundes Leben kein Gegensatzpaar darstellen.

 

ZenAndererseits ist die Definition von Gesundheit und damit auch von Prävention viel umfassender, denn der Mensch besteht nicht nur aus der Summe seiner körperlichen Gegebenheiten. Es wäre sowohl kurzsichtig als auch beschränkt, nicht alle Aspekte des Lebens in die Vorbeugung mit einzubeziehen.
Natürlich werden die Begriffe jenseits der technisch fassbaren Aspekte scheinbar zunächst viel schwammiger. Es gibt weder allgemeingültige Definitionen, noch ausformulierte oder gar finanziell ausgestattete offizielle Programme.
Hier bin ich nicht immer der Fachmann, der Ihnen sagen kann wo es langgeht. Hier können Sie mir sicher manchmal mindestens ebenso viel erzählen. Auch und gerade hier kommen diagnostische und therapeutische Möglichkeiten ins Spiel, die nichts mit der wissenschaftlichen Methodik zu tun haben können.

 

Auf diese Art und Weise entsteht im Idealfall eine Synthese, die für Sie Gesundheit bedeutet und für mich Zufriedenheit. Dann habe ich das erfüllt, was ich oben als eine meiner vornehmsten Aufgaben bezeichnet habe.

 

Im Zoo

 

Links zur kardiovaskuären Prävention :

 

www.sport.med.tum.de (homepage des Lehrstuhls für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der TU München unter der Leitung von Profesor Martin Halle, Internist, Kardiologe, Sportmediziner)

 

www.nicolai-worm.de (homepage von Dr. Nicolai Worm, Ernährungswissenschaftlers, am Starnberger See, der schon lange vor der low carb Welle entsprechende Empfehlungen ausgesprochen hatte)

 

Weitere Links:

 

www.tcm.edu (Gesellschaft für chinesische Medizin, Sitz München, deren Mitglied auch ich bin)



.